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𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
22 сент., 18:02
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𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
22 сент., 10:12
Týr – der Preis des WortesIn den skandinavischen Namen des Dienstags lebt Týrs Name bis heute weiter. Doch seine bekannteste Geschichte handelt nicht von einem Sieg auf dem Schlachtfeld. Sie handelt von einem Versprechen – und von dem Preis, den einer dafür bezahlt.Als der Wolf Fenrir immer mächtiger wurde, beschlossen die Asen, ihn zu fesseln. Mehrfach versuchten sie es mit schweren Ketten, doch Fenrir sprengte sie. Schließlich ließen die Götter von den Zwergen Gleipnir anfertigen: ein schmales, weiches Band, das unscheinbar wirkte und dennoch nicht zerrissen werden konnte.Fenrir spürte den Betrug. Er erklärte sich nur dann bereit, das Band anzulegen, wenn einer der Götter seine Hand als Pfand in sein Maul legte.Keiner trat vor.Nur Týr.Er wusste, was geschehen würde. Trotzdem legte er seine rechte Hand zwischen die Kiefer des Wolfes. Als Fenrir erkannte, dass Gleipnir ihn
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
21 сент., 10:12
Aus der Edda – Teil 3 Máni – der Hüter des MaßesMontag. Der Tag des Mondes.In der nordischen Überlieferung ist der Mond keine leblose Scheibe am Himmel. Er trägt einen Namen: Máni. Während seine Schwester Sól den Tag durchmisst, lenkt er seinen Weg durch die Nacht.In der Vafþrúðnismál wird Mundilfari als Vater von Máni und Sól genannt. Beide ziehen über das Himmelsgewölbe und geben den Menschen dadurch Zeit und Ordnung.Snorri erzählt in der Gylfaginning, dass Máni den Lauf des Mondes lenkt und über sein Zu- und Abnehmen bestimmt. Ihm folgen die Kinder Bil und Hjúki, die einst Wasser aus dem Brunnen Byrgir trugen. Über ihren Schultern lag die Stange Simul, an der das Gefäß Sægr hing.Auch Máni wird verfolgt. Der Wolf Hati jagt hinter ihm durch die Dunkelheit.Das ist die Überlieferung.Meine eigene Deutung liegt im Wandel des Mondes. Máni zeigt sich nicht in jeder Nacht in
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
21 сент., 08:00
переслано из @hueterderirminsul
🛡Kommt ein Wikinger in die Hölle, sagt der Teufel zu ihm: Bei uns gibt es drei Möglichkeiten für das ewige Leben.☺️Wikinger: Na dann möchte ich doch lieber erstmal sehen...Teufel: Na gut, ausnahmsweise darfst Du kurz gucken.... Erste Tür, der Schlitz wird geöffnet: Schlaraffenland: Honigbäche, Schokoladenflüsse...🖕Wikinger: Naja....ganz nett, aber ich bin doch hartgesottener Wikinger..Die zweite Tür: Walhalla, wie es im Buche steht: Ein unendliches Wirtshaus, pralle Weiber und volle Krüge, das Gelächter erfüllt die Luft. 🍺JAAAA! Das ist es, was ich mir vorstelle!!! Aber naja....ich möchte schon noch die dritte Tür sehen...Nach einem schiefen Blick öffnet ihm der Teufel einen Spalt.Der Wikinger ist entsetzt: Schreie, Folter, Peitschen, eine
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
20 сент., 10:12
Aus der Edda – Teil 2 Sól – die Frau, die das Licht trägtSonntag. Der Tag der Sonne.Für die Menschen des Nordens war die Sonne nicht nur ein fernes Licht am Himmel. In den eddischen Liedern begegnet sie uns als Sól – als weibliche Gestalt, die Tag für Tag ihre Bahn über das Himmelsgewölbe zieht.In der Vafþrúðnismál nennt der wissende Jötunn Mundilfari als Vater von Sól und ihrem Bruder Máni, dem Mond. Beide durchmessen den Himmel und geben den Menschen dadurch Zeit, Maß und Ordnung.Die Grímnismál nennt auch die beiden Pferde vor Sóls Wagen: Árvakr, der Frühwache, und Alsviðr, der Allgeschwinde. Unermüdlich tragen sie das Licht über die Welt.Doch Sól reist nicht in friedlicher Sicherheit. Der Wolf Sköll folgt ihrer Spur. Er jagt sie über den Himmel, bis er sie am Ende der alten Welt erreichen wird.Das ist die Überlieferung.Für mich liegt darin ein stilles, kraftvolles Bild:
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
19 сент., 16:18
DIE NORNEN – WAS WIR HEUTE KNÜPFENDie nordische Überlieferung kennt drei Nornen: Urðr, Verðandi und Skuld. Unter den Wurzeln des Weltenbaumes wachen sie über das Werden und den Lebensweg.Oft werden sie als jene verstanden, die das Schicksal bestimmen. Doch für mich ist der Faden des Lebens kein bequemes Bild dafür, jede Verantwortung an höhere Mächte abzugeben.Nicht alles, was uns begegnet, liegt in unserer Hand. Wir wählen weder unsere Herkunft noch jeden Verlust, jede Wendung oder das Verhalten anderer Menschen. Aber wir tragen Verantwortung dafür, was wir aus dem machen, was vor uns liegt.Jede Entscheidung hinterlässt eine Spur.Ein ausgesprochenes Wort lässt sich nicht ungesagt machen. Unterlassene Schritte haben ebenso Folgen wie mutige. Und manches, das wir heute achtlos knüpfen, begleitet uns über Jahre.Die Vergangenheit hat ihren Faden bereits in uns hinterlassen. Die
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
19 сент., 10:12
Laugardagr – der Tag des WassersSamstag.Im Deutschen ist sein Name dem römischen Saturn entlehnt. Im Norden trägt dieser Tag jedoch eine andere Erinnerung: Laugardagr.Das altnordische Wort lässt sich sinngemäß als Bade- oder Waschtag verstehen. Bis heute lebt es in den skandinavischen Namen lørdag und lördag weiter.Daraus lässt sich nicht ableiten, dass alle Menschen des alten Nordens jeden Samstag dasselbe Baderitual vollzogen. Doch der Name zeigt, dass Reinigung im Wochenrhythmus einen festen Platz einnehmen konnte.Das ist der historische Kern.Meine eigene Verbindung zu diesem Tag liegt tiefer als in der bloßen Körperpflege.Wasser nimmt den Staub von der Haut. Wärme löst die Anspannung aus den Gliedern. Doch wirkliche Reinigung beginnt für mich dort, wo auch der Kopf stiller wird.In der Sauna oder Pirts kannst du das unmittelbar spüren. Das Holz wird warm. Wasser
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
19 сент., 07:09изменён
Mein Lehrmeister sagte einst zu mir:„Dreckige Hände zeugen von ehrlicher Arbeit.“Dieser Satz ist mir geblieben.Denn Arbeit hinterlässt Spuren. Erde unter den Fingernägeln. Harz auf der Haut. Staub in den Falten. Vielleicht auch eine kleine Wunde, die am Abend brennt.Daran ist nichts Unreines. Diese Hände erzählen davon, dass ein Mensch angepackt hat. Dass er etwas geschaffen, repariert, getragen oder gepflegt hat. Mit Geduld, Kraft und Ausdauer.Heute soll möglichst alles sauber, schnell und mühelos erscheinen. Doch die Dinge, die wirklich Bestand haben, entstehen selten ohne Widerstand. Holz wird nicht glatt, ohne bearbeitet zu werden. Ein Feld trägt keine Frucht, wenn niemand seine Hände in die Erde legt. Und auch der Mensch wächst nicht, ohne sich dem Leben auszusetzen.Ich schäme mich nicht für schmutzige Hände.Ich sehe darin keine Schwäche und keinen Makel. Ich sehe
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
18 сент., 04:06
Einen wundervollen Freyas-Tag gewünscht ☀️🍀🌺 #weisseschoenheit📱 http://t.me/Der_Nordmann_Kanal 📱 https://www.instagram.com/nordmann.ch/
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
17 сент., 13:15
Mabon – Was nicht mit in den Herbst mussWir haben auf die Ernte geschaut und nach unserem inneren Gleichgewicht gefragt. Nun kommt der unbequemere Teil: das Loslassen.Die Natur zeigt ihn ohne Zögern. Ein Baum hält seine Blätter nicht fest, nur weil sie ihn durch den Sommer begleitet haben. Wenn ihre Zeit vorüber ist, lösen sie sich. Nicht aus Undankbarkeit – sondern weil Festhalten keine neue Kraft entstehen lässt.Loslassen bedeutet nicht, etwas ungeschehen zu machen. Es heißt auch nicht, einen Menschen, eine Erfahrung oder einen Schmerz plötzlich bedeutungslos zu finden. Es bedeutet, aufzuhören, täglich dieselbe Last an dieselbe Stelle zurückzutragen.Ein besonderes nordisches Loslassritual zur Herbst-Tagundnachtgleiche ist historisch nicht belegt. Das folgende Ritual gehört zu meiner heutigen Nordmann-Praxis. Es verbindet Feuer, bewusste Entscheidung und Stille – ohne den
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
16 сент., 13:15
Mabon – Zwischen Licht und SchattenJe näher die Herbst-Tagundnachtgleiche rückt, desto deutlicher verändert sich das Licht. Die Sonne steht tiefer, Schatten werden länger und der Abend kommt spürbar früher.Astronomisch ist die Tagundnachtgleiche jener Moment, in dem die Sonne den Himmelsäquator überquert. Tag und Nacht sind dabei nicht überall minutengenau gleich lang. Dennoch ist dieses Bild des Gleichgewichts stark – solange wir es nicht als vermeintlich uralten Brauch ausgeben.Ein überliefertes nordisches Ritual, bei dem zur Herbst-Tagundnachtgleiche Licht und Dunkel ausgeglichen wurden, ist nicht belegt. Die nordischen Erzählungen kennen jedoch den ständigen Wandel: Wachstum und Vergehen, Wärme und Kälte, Werden und Sterben. Keine Seite bleibt für immer.Auch in uns besteht Gleichgewicht nicht darin, ständig ruhig und ausgeglichen zu sein. Es bedeutet, beide Seiten
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
15 сент., 10:12
Mabon – Die erste GabeBevor wir zur Tagundnachtgleiche von Gleichgewicht, Dunkelheit und Loslassen sprechen, sollten wir auf das schauen, was bereits vor uns liegt: die Ernte.Nicht nur Äpfel, Nüsse oder Korn. Auch das, was dieses Jahr in uns gereift ist. Eine Entscheidung, die endlich gefallen ist. Eine Grenze, die wir gezogen haben. Ein Wegstück, das Kraft gekostet hat und dennoch gegangen wurde.Erntedankfeste sind in vielen Kulturen überliefert. Die Bezeichnung „Mabon“ für die Herbst-Tagundnachtgleiche gehört dagegen zur modernen spirituellen Praxis. Ein allgemein belegtes altnordisches Fest dieses Namens gab es nicht. Für mich macht das den Gedanken dahinter nicht wertlos – solange wir ehrlich damit umgehen.Dankbarkeit bedeutet für mich auch nicht, alles schönzureden. Manche Jahre tragen reich. Andere hinterlassen nur wenige Früchte und müde Hände. Doch selbst dann lohnt sich
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
14 сент., 13:15изменён
MÁNI – DER, DER DURCH DIE NACHT ZIEHTHeute ist Montag – der Tag des Mondes.In der nordischen Überlieferung ist der Mond kein lebloser Himmelskörper. Er trägt einen Namen: Máni.Máni ist der Sohn Mundilfaris und der Bruder der Sonnengöttin Sól. Die Götter stellten beide an den Himmel, damit sie den Lauf von Licht und Dunkel ordnen. Seitdem zieht Máni seine Bahn durch die Nacht und bestimmt den Wechsel des Mondes.Doch seine Reise ist keine ruhige.Hinter ihm läuft Hati, der dunkle Wolf. Unermüdlich verfolgt er den Mond über das Firmament. Erst zu Ragnarök, so erzählt es die Überlieferung, wird die Jagd ihr Ende finden.Vielleicht liegt gerade darin die Kraft dieser alten Erzählung: Auch das Licht der Nacht kennt keine vollständige Sicherheit. Es bleibt in Bewegung. Es wird verfolgt, verschwindet zeitweise und kehrt dennoch zurück.Máni zeigt mir, dass nicht jedes Licht laut sein
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
13 сент., 19:21
Gute Nacht zusammen ✨💫📱 http://t.me/Der_Nordmann_Kanal 📱 https://www.instagram.com/nordmann.ch/
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
13 сент., 10:12
Aus der Edda – Teil 1 Als noch nichts warBevor die Welt Gestalt annahm, gab es weder Erde noch Himmel. Kein Meer. Keinen Strand. Kein Gras, das sich im Wind bewegte.In der Völuspá, dem ersten Lied der poetischen Edda, erinnert sich die Seherin an diese uralte Zeit. Sie spricht zu Odin und erzählt von Ginnungagap – jenem gähnenden Raum, in dem das Werden noch keinen Namen trug.Dann erhoben die Söhne Burs das Land. Die Sonne begann, die Steine zu wärmen. Mond und Sterne erhielten ihren Platz. Morgen, Mittag, Abend und Nacht wurden benannt. Aus dem Ungeordneten entstand eine Welt mit Richtung, Rhythmus und Zeit.Die spätere Gylfaginning erzählt den Anfang ausführlicher: Kälte aus Niflheim und Hitze aus Muspelheim begegneten einander im offenen Raum. Aus ihrem Zusammentreffen entstand Bewegung – und mit ihr das erste Leben.Das ist die Überlieferung.Meine eigene Deutung beginnt
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
12 сент., 16:18
Kanalempfehlung: https://t.me/heimatundkrautSchaut mal vorbei. Sie hat viel schönes drin.TelegramHeimat & KrautMein Ziel ist es, den Menschen wieder mit seinen Wurzeln, der Heimat und der Natur zu verbinden. Denn: Wer seine Wurzeln nicht ehrt, ist der Blüte nicht wert 🌸
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
12 сент., 10:12
Auch ein kleiner Erntetisch lässt sich in diesen Tagen gestalten. Äpfel, Nüsse, Getreide, Hagebutten, Eicheln, ein Stück Brot, vielleicht einige Kräuter aus der eigenen Ernte. Keine Dekoration aus dem Laden – sondern Dinge, die tatsächlich draußen gerade zu finden sind.Und wer Mabon gemeinsam feiern möchte, kann daraus ein ganz einfaches Mahl machen.Brot brechen. Einen Apfel teilen. Etwas Selbstgekochtes auf den Tisch stellen.Und sich gegenseitig nur eine Frage stellen:Was war deine Ernte dieses Jahres?Ich glaube, genau darin steckt mehr Kraft als in manchem aufwendig inszenierten Ritual.Noch haben wir ein wenig Zeit bis zur Tagundnachtgleiche.Vielleicht nutzt ihr die kommenden Tage deshalb nicht, um bereits zu feiern, sondern um zu beobachten.Geht hinaus.Schaut, was sich verändert.Telegram𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓𝕯𝖊𝖗 𝖘𝖕𝖎𝖗𝖎𝖙𝖚𝖊𝖑𝖑𝖊 𝖂𝖊𝖌 𝖉𝖊𝖘 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖊𝖓𝖘
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
12 сент., 10:12
🍂 MABON – WENN DAS LICHT SICH DER DUNKELHEIT NEIGT 🍂Noch ist es nicht so weit.Aber wer morgens hinausgeht und wirklich hinschaut, der merkt längst, dass sich etwas verändert.Das Licht fällt anders durch die Bäume. Die Nächte werden kühler. Auf den Feldern wird eingebracht, was über den Sommer gewachsen ist. Früchte hängen schwer an den Zweigen, die ersten Blätter verlieren langsam ihr Grün und selbst die Luft trägt bereits diesen Geruch in sich, der mir jedes Jahr sagt:Der Herbst kommt.Wir nähern uns der Herbst-Tagundnachtgleiche – jenem Punkt im Jahreslauf, den heute viele unter dem Namen Mabon kennen.Und bevor wir dieses Fest miteinander begehen, möchte ich ein wenig genauer hinschauen.Denn Mabon wird heute gerne als uraltes keltisches Jahreskreisfest bezeichnet. So einfach ist es allerdings nicht.Der Name selbst ist vergleichsweise jung. Erst in der modernen
𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
12 сент., 10:12
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𝕯𝖊𝖗 𝕹𝖔𝖗𝖉𝖒𝖆𝖓𝖓
11 сент., 10:12
FREITAG – FREYJAS TAGFreitag.Für mich trägt dieser Tag die Kraft Freyjas. Nicht nur die sanfte Seite der Liebe, auf die sie heute so oft reduziert wird. Freyja ist weit mehr.Sie gehört zu den Wanen. Sie steht für Liebe und Verlangen, für Fruchtbarkeit und Schönheit – doch ebenso für Magie, Selbstbestimmung und den Mut, den eigenen Weg zu wählen. Um ihren Hals trägt sie Brísingamen, das sagenhafte Schmuckstück, das zu einem Sinnbild ihres Wertes und ihrer Würde geworden ist.Selbst auf dem Schlachtfeld besitzt Freyja ihren eigenen Platz. In der Grímnismál, einem Lied der Lieder-Edda, wird erzählt, dass sie in Fólkvangr die Hälfte der Gefallenen empfängt. Die andere Hälfte gehört Odin.Das zeigt eine Freyja, die nicht am Rand der alten Welt stand. Sie war keine schmückende Gestalt neben den Göttern. Sie war Herrin ihres eigenen Reiches. Liebende und Kämpferin. Zauberkundige und
