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ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
22 Sept, 17:31
Die Welt teilt ihre Ressourcen neu auf und Europa geht eine riskante Wette einWir reden viel über die Entstehung einer multipolaren Welt. Meistens meinen wir damit Militärbündnisse, politische Lager oder Handelskonflikte.Dabei vollzieht sich darunter eine Entwicklung, die für die kommende Ordnung vielleicht noch wichtiger ist: Die großen Machtzentren beginnen, ihre materielle Basis abzusichern.Energie, Rohstoffe, Verarbeitung, Transportwege und militärische Sicherheit werden wieder zusammen gedacht.China sichert sich Rohstoffzugänge und verbindet sie mit Infrastruktur und langfristigen Lieferbeziehungen. Russland orientiert einen wachsenden Teil seiner Energie- und Warenströme nach Osten und baut gemeinsam mit China die Zusammenarbeit in der Arktis aus. Die USA wiederum behandeln kritische Rohstoffe und Energieversorgung längst als Frage nationaler Sicherheit.Und nun versucht
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
22 Sept, 09:50
Die Energiekrise beginnt erstDie Zahl der weltweit neu entdeckten Öl- und Gasfelder ist 2025 auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen. Der Grund ist banal: Über Jahre wurde zu wenig in neue Lagerstätten investiert.OPEC und Russland warnen davor seit Jahren. Wer heute nicht investiert, merkt die Folgen nicht morgen, sondern erst dann, wenn bestehende Felder langsam auslaufen und neue Kapazitäten fehlen.Dieser Zeitpunkt rückt näher. Und das Problem trifft ausgerechnet jetzt auf eine Welt, in der Energieversorgung wieder zu einer Frage geopolitischer Macht wird.Russische Raffinerien werden durch ukrainische Angriffe zunehmend beschädigt. Russland war bislang einer der größten Produzenten und Exporteure von Diesel und anderen Ölprodukten. Gleichzeitig ist der Nahe Osten, der zweite große Pfeiler der weltweiten Versorgung, selbst zum Krisenraum geworden. Hormus und Bab
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
21 Sept, 22:09
🤔
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
21 Sept, 14:25
https://acleddata.com/qa/qa-south-china-sea-confrontations-ramp-whats-risk-open-conflictRealClear DefenseWe Are All Out of DovesWhy President Trump Must Take the National Mantle Against Xi Jinping The age of doves is finished. Soft engagement, strategic patience, and the fiction that the Chinese Communist Party can be managed
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
21 Sept, 08:11
https://acleddata.com/qa/qa-south-china-sea-confrontations-ramp-whats-risk-open-conflict
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
21 Sept, 06:12
CDU raus, AfD klar vorn.Die CDU landet in Mecklenburg-Vorpommern bei 4,9 Prozent und fliegt erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag. Die AfD gewinnt mit 38,2 Prozent.Kein Wunder, dass nun das Narrativ der „äußeren Bedrohung“ wieder an Bedeutung gewinnt. Über Gefahren von außen redet es sich eben leichter als über den eigenen historischen Absturz.#geopolitik@global_affairs_byelena
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
20 Sept, 17:26
Kanada, EU und die Logik der AufrüstungDie immer engere Anbindung Kanadas an die EU wird gerne als wirtschaftliche Diversifizierung und „strategische Autonomie“ verkauft. Ich sehe darin jedoch noch eine andere Logik: die Vorbereitung Europas auf eine längerfristige militärische Konfrontationsfähigkeit.Denn wer seine Rüstungsindustrie massiv ausbauen will, braucht nicht nur Milliardenprogramme und neue Produktionslinien. Er braucht vor allem eines: dauerhaft gesicherten Zugang zu Energie und strategischen Rohstoffen.Genau hier liegt das europäische Problem. Russland, jahrzehntelang einer der wichtigsten Energie- und Rohstofflieferanten Europas, wurde seit 2022 politisch und wirtschaftlich weitgehend aus den europäischen Lieferketten herausgedrängt. Gleichzeitig zeigen die Auseinandersetzungen mit Washington unter Trump, dass auch die USA ihre Wirtschafts- und Handelspolitik immerbild.deExklusive Umfrage: Deutsche für Kanada als EU-SondermitgliedKanada in die EU? Für viele Deutsche klingt das nach einer guten Idee! Das zeigt eine INSA-Umfrage für BILD.
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
20 Sept, 13:25
„Die neue Weltordnung ist bereits da“ – die Prognosen von Jiang XueqinDer chinesische Analyst Jiang Xueqin, der in sozialen Medien mitunter als „chinesischer Nostradamus“ bezeichnet wird, vertritt die These, dass die gegenwärtigen geopolitischen Verwerfungen keineswegs Ausdruck eines unkontrollierten Chaos seien. Vielmehr sieht er darin Elemente einer grundlegenden Neuordnung des internationalen Systems, deren entscheidende Prozesse bereits eingesetzt hätten.Im Zentrum seiner Analyse steht China. Peking versuche mit der Initiative „Belt and Road“ – der Neuen Seidenstraße – ein wirtschaftliches und infrastrukturelles Gegengewicht zum bislang von den Vereinigten Staaten dominierten Welthandelssystem aufzubauen. Gemeinsam mit Russland und Iran könne daraus nach Jiangs Einschätzung ein weitreichender wirtschaftlicher, militärischer und diplomatischer Machtblock entstehen.Ein solcherYouTubeProfessor Jiang: "They're Planning It!" The Draft, Trump's Third Term & Who Gets Sent To Die FirstVisit https://jackneel.com/picks and use code JACK and get $150 if you win your first $5 lineup! See If You Qualify For The Social Media’s Largest Settlement: https://jackneel.com/morgan Patreon: https://jackneel.com/patreon Professor Jiang II - Interview…
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
20 Sept, 05:53
WENN AUSSENPOLITIK ZUR INDUSTRIEPOLITIK WIRD – WAS VW ÜBER DAS DEUTSCHE MODELL ERZÄHLTVolkswagen hat seine Prognose für 2026 deutlich nach unten korrigiert. Man kann das als Konzernproblem lesen: Kosten, Porsche, Software, Modellpolitik, Transformation.Man kann aber auch einen Schritt weitergehen: Denn an VW zeigt sich ziemlich präzise, wie sehr sich die Bedingungen verändert haben, unter denen deutsche Industrie überhaupt erfolgreich sein kann.China war für die deutschen Autobauer lange zugleich Absatzmarkt, Produktionsstandort und Gewinnquelle. Heute ist China zusätzlich ein technologisch und industriell ernstzunehmender Konkurrent und zwar nicht nur im chinesischen Markt selbst, sondern zunehmend auch in Europa und auf Drittmärkten.Die USA wiederum behandeln Handel längst nicht mehr nur als Frage offener Märkte. Zölle, Subventionen, Marktzugang und Standortentscheidungen sind
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
16 Sept, 08:00
Europas KI-Problem: Am Ende entscheidet auch der StrompreisChristine Lagarde hat in Wien einen Punkt angesprochen, der in der europäischen KI-Debatte bisher erstaunlich wenig vorkommt. Europa dürfe bei Künstlicher Intelligenz nicht nur Anwender sein. Es müsse selbst produzieren, investieren und Rechenkapazitäten aufbauen.Das klingt zunächst nach einer Frage von Chips, Rechenzentren und Kapital. Aber KI braucht vor allem eines: sehr viel Strom.Die Internationale Energieagentur erwartet, dass sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 auf rund 950 Terawattstunden verdoppelt. Besonders stark wächst dabei der Verbrauch jener Rechenzentren, die auf KI spezialisiert sind. Und genau hier wird es für Europa schwierig. Man kann Milliarden in neue Rechenzentren stecken. Man kann Chips fördern und europäische Modelle entwickeln. Wenn der Strom dauerhaft teurer ist als bei
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
15 Sept, 10:42
BRICS wächst und Brüssel wechselt die StrategieLange war die europäische Sicht auf BRICS einfach: Russland und China bauen ein Gegengewicht zum Westen auf, immer mehr Staaten des Globalen Südens schließen sich an, also müsse Europa verhindern, dass wichtige Länder wie Indien dauerhaft in dieses Lager abwandern.Nur: Indien ist nirgendwohin „abgewandert“. Neu-Delhi ist Mitglied von BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, kauft russische Energie und beteiligt sich nicht an den westlichen Sanktionen gegen Moskau. Gleichzeitig vertieft Indien seine Beziehungen zu Washington, arbeitet im Quad mit den USA, Japan und Australien zusammen und baut seine Partnerschaft mit der EU massiv aus.Indien entscheidet sich nicht. Und genau das ist die Strategie. Eine aktuelle Analyse des European Union Institute for Security Studies beschreibt Indien deshalb nicht als Staat, der
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
13 Sept, 11:01
China wird für die BRICS-Staaten eine Plattform schaffen, die Zugang zu Open-Source-Technologien im Bereich der Künstlichen Intelligenz ermöglicht, erklärte Xi Jinping.#geopolitik@global_affairs_byelena #brics
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
13 Sept, 07:41
Eröffnung der BRICS+-Sitzung.
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
6 Sept, 08:51
Ratcliffe in Moskau – Teil 2: Vielleicht ging es längst um mehr als die UkraineFriedmans Analyse bleibt für mich an einem Punkt stehen, an dem die eigentlich interessante Frage erst beginnt.Denn ich bezweifle, dass Ratcliffe für eine derart ungewöhnliche Reise nach Moskau geflogen ist, um hauptsächlich über die Ukraine zu sprechen. Vielleicht spielte sie eine Rolle. Vielleicht sogar eine wichtige. Aber vermutlich war sie nur Teil eines sehr viel größeren Gesprächs.Russland fordert seit Jahren eine Neuordnung der Sicherheitsarchitektur. Das ist keine rhetorische Nebenfigur russischer Außenpolitik. Moskau hat diese Frage spätestens seit den gescheiterten Verhandlungen Ende 2021 immer wieder auf den Tisch gelegt: NATO-Infrastruktur, militärische Präsenz, Raketenreichweiten, Sicherheitsgarantien und die grundsätzliche Ordnung des europäischen Raumes. Der Ukrainekrieg ist daraus
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
5 Sept, 12:30
Ratcliffe in Moskau – Teil 1: Friedmans seltsame Baltikum-TheseDer Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau bleibt rätselhaft. Eine Woche später gibt es noch immer kaum belastbare Informationen darüber, was dort tatsächlich besprochen wurde. Für eine Reise auf dieser Ebene ist diese Stille fast interessanter als jede offizielle Erklärung.Nun hat sich George Friedman, Gründer von Stratfor, an einer Deutung versucht.Seine Überlegung beginnt mit einem Widerspruch. Ratcliffe reist demonstrativ nach Moskau, gleichzeitig taucht die These auf, Washington fürchte eine russische Eskalation gegen das Baltikum. Nur: Ein wirklicher russischer Angriff auf Estland, Lettland oder Litauen wäre strategisch schwer nachvollziehbar.Russland ist militärisch weiterhin in der Ukraine gebunden. Im Baltikum träfe es zudem nicht mehr auf einen Nicht-NATO-Staat, sondern sehr schnell aufGeopolitical FuturesAn Attempt to Understand a Strange Visit to Moscow - Geopolitical FuturesOn Aug. 25, CIA Director John Ratcliffe landed in Moscow for talks on the Ukraine war. It was a meeting meant to be noticed; he traveled on a U.S. Air
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
4 Sept, 07:45
RATCLIFFE IN MOSKAU IST DAS INTERESSANTERE SIGNAL Ein weiterer Besuch Steve Witkoffs in Moskau wäre inzwischen kaum noch eine Nachricht. Dass John Ratcliffe selbst kommt, ist etwas anderes. Der CIA-Direktor gehört in der Trump-Administration zu den ausgesprochen
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
3 Sept, 05:35
Zentralasien rückt immer stärker ins Zentrum der geopolitischen Konkurrenz. Die USA reagieren darauf mit einem deutlich pragmatischeren Kurs: weniger Demokratiebelehrung, mehr Interessenpolitik und Deals – vor allem mit Blick auf China. Eine genauere Analyse
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
2 Sept, 07:46
Zentralasien rückt immer stärker ins Zentrum der geopolitischen Konkurrenz. Die USA reagieren darauf mit einem deutlich pragmatischeren Kurs: weniger Demokratiebelehrung, mehr Interessenpolitik und Deals – vor allem mit Blick auf China.Eine genauere Analyse dazu folgt später.https://www.hudson.org/foreign-policy/mr-trump-take-golden-road-samarkand-ken-moriyasu#geopolitik@global_affairs_byelena
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
26 Aug, 09:48
Deutschland wird zum wichtigsten Verbündeten der Ukraine in Europa – und Polen zahlt den Preishttps://www.19fortyfive.com/2026/08/germany-is-becoming-ukraines-most-important-ally-in-europe-and-poland-is-paying-the-price/#geopolitik@global_affairs_byelena
ELENA FRITZ — GLOBAL AFFAIRS
25 Aug, 15:07
RATCLIFFE IN MOSKAU IST DAS INTERESSANTERE SIGNALEin weiterer Besuch Steve Witkoffs in Moskau wäre inzwischen kaum noch eine Nachricht. Dass John Ratcliffe selbst kommt, ist etwas anderes.Der CIA-Direktor gehört in der Trump-Administration zu den ausgesprochen harten Stimmen gegenüber Russland. The Atlantic zufolge drängt er darauf, die amerikanische Geheimdienstunterstützung für Kiew aufrechtzuerhalten, und argumentiert gegenüber Trump immer wieder mit russischen Verlusten und ukrainischer Handlungsfähigkeit.Die Logik dahinter ist ziemlich amerikanisch und ziemlich Trump: Wer als Verlierer erscheint, verliert Verhandlungsmacht. Umso interessanter, dass ausgerechnet Ratcliffe jetzt in Moskau sitzt: Denn für einen routinemäßigen Austausch braucht es diese Reise nicht. Zwischen CIA und russischen Diensten bestehen direkte Kanäle. Wenn der Chef des amerikanischenCBS NEWSCIA Director John Ratcliffe on secret trip in RussiaA U.S. Air Force Boeing C-17A Globemaster III transport plane was spotted at a Moscow airport, along with a U.S. diplomatic motorcade, according to public reports.
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