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KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
22 Sept, 04:48
Dein Kind soll Nein sagen können. Auch zu dir?Wir wünschen uns, dass unsere Kinder später für sich einstehen. Dass sie widersprechen, wenn sie ungerecht behandelt werden, und sich nicht zu Dingen drängen lassen, die sie nicht wollen. Dafür sollen sie Selbstvertrauen entwickeln und ihrem eigenen Urteil vertrauen.Im Alltag kann dieser Wunsch allerdings ziemlich unbequem werden.Du hast einen Besuch zugesagt, aber dein Kind möchte nicht mit. Du möchtest, dass es jemanden zur Begrüßung umarmt, aber es will das nicht. Du hast entschieden, dass es mit dem Sport weitermacht, obwohl es dir seit Wochen sagt, dass es aufhören möchte.In solchen Situationen steht plötzlich nicht mehr irgendein Mensch vor deinem Kind, gegen den es sich behaupten soll. Du stehst vor ihm. Mit deinen Plänen, deinen Überzeugungen und vielleicht auch mit der Sorge, was andere denken, wenn dein Kind nicht mitmacht.
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
20 Sept, 12:36
Wir bringen unseren Kindern bei, vorsichtig mit Fremden zu sein. Gleichzeitig entscheiden Erwachsene jeden Tag darüber, welche Teile ihres Lebens tausende Fremde sehen dürfen.Das Familienfoto. Der erste Schultag. Das Kinderzimmer. Der Wutanfall. Die Tränen. Manchmal sogar Krankheit, Angst oder Situationen, die ein Kind später vielleicht niemals öffentlich gezeigt hätte.Mir geht es nicht darum, Eltern dafür zu verurteilen, dass sie Bilder ihrer Kinder teilen. Es geht um eine Frage, die wir uns viel öfter stellen sollten:Wem gehört dieser Moment eigentlich?Ein Kind kann noch nicht überblicken, was es bedeutet, wenn Bilder und persönliche Situationen von ihm dauerhaft öffentlich werden. Und nur weil wir etwas zeigen können, heißt das nicht automatisch, dass wir es zeigen sollten.Vielleicht ist die einfachste Frage vor dem Posten:Würde ich wollen, dass jemand diesen Moment von
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
20 Sept, 05:34
Teil 2/2- Wie oft schaust du morgens schon aufs Handy, bevor du überhaupt aufgestanden bist? - Wie häufig willst du nur kurz etwas nachsehen und bleibst viel länger hängen, als du vorhattest? - Wirst du unruhig, wenn du eine Nachricht nicht sofort lesen kannst, oder hast du das Gefühl, etwas zu verpassen? - Greifst du zum Handy, sobald dir langweilig wird oder du mit deinen Gedanken nicht allein sein möchtest? - Scrollst du manchmal weiter, um Ärger, Sorgen oder Unzufriedenheit mit deinem eigenen Leben für eine Weile nicht spüren zu müssen? - Wie schwer fällt es dir, das Gerät wegzulegen, obwohl du merkst, dass du gerade weder Erholung noch Freude darin findest? - Wie oft bekommt dein Kind nur die Hälfte deiner Aufmerksamkeit, weil du nebenbei aufs Display schaust?Wenn du dich darin wiedererkennst, weißt du, dass Aufhören nicht immer nur eine Frage des guten Vorsatzes ist. Und deinTelegramKraftDeinerGedanken von Maurice JanichIch helfe Kindern und Eltern, sich selbst zu helfen. Mit der Kraft ihrer Gedanken. Coaching & Visualisierungstherapie für Eltern und Kinder. Hochsensibilität, Hochbegabung, Zwänge, Ängste, Schuldruck und Selbstzweifel
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
20 Sept, 05:33edited
Teil 1/2Du sagst deinem Kind, dass es das Handy weglegen soll. Es möchte noch ein Video sehen, verspricht, gleich aufzuhören, und scrollt weiter. Irgendwann wirst du laut. Hinterher fragst du dich, warum eine einfache Absprache schon wieder nicht funktioniert hat. Vielleicht zweifelst du an deiner Konsequenz. Vielleicht wirfst du deinem Kind vor, sich nicht beherrschen zu können.Während ihr darüber streitet, bleibt die Gestaltung der App meist außerhalb der Diskussion. Dabei liefert sie ständig neue Gründe, weiterzumachen. Im endlosen Feed gibt es keinen Abschluss wie die letzte Seite eines Buches. Der nächste Inhalt ist schon da und wird danach ausgewählt, was die Aufmerksamkeit des Nutzers voraussichtlich hält.TikTok bietet Zeitlimits und Elternkontrollen an. Gleichzeitig hält die Plattform an Funktionen fest, die Nutzer zum Weiterscrollen bewegen. Eltern sollen mit den
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
16 Sept, 09:10edited
Du magst die Natur nicht besonders, kannst mit Zelten nichts anfangen und hast auch nicht vor, campen zu gehen. Trotzdem musst du dir für jede Jahreszeit ein Zelt kaufen. Dazu ein Einmannzelt, eines für zwei, drei und vier Personen, verschiedene Schlafsäckewww.kraftdeinergedanken.deSchule und Bildung: Warum Wissen allein nicht reicht | KraftDeinerGedankenWas unterscheidet Wissen von Bildung? Über schulischen Leistungsdruck, Motivation und die Frage, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können.
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
16 Sept, 09:07edited
Danke euch für die Beteiligung an der Umfrage, wo ihr meine Beiträge am liebsten lesen möchtet.Insgesamt haben 48 Menschen abgestimmt:41 % möchten die Beiträge vollständig hier auf Telegram lesen – bei Bedarf auch aufgeteilt in zwei Nachrichten.14 % bevorzugen eine kurze Ankündigung mit Link zum vollständigen Artikel.47 % sagen: Es kommt aufs Thema an, beides ist in Ordnung.Ich werde es deshalb ähnlich handhaben wie bei den Shorts:Wenn der Blogartikel zum Zeitpunkt des Posts bereits fertig ist, verlinke ich ihn direkt im Beitrag.Wenn der Blogartikel erst später erscheint, antworte ich einfach auf den ursprünglichen Telegram-Post und ergänze dort den Link.So bleibt hier alles übersichtlich und ihr könnt den vollständigen Beitrag weiterhin direkt auf Telegram lesen. Wer Lust hat, kann mit einem Klick zum Blog wechseln und dort weiterlesen – und unterstützt damit
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
15 Sept, 05:45
Wir sehen, dass unser Kind die Hausaufgaben verweigert, wegen der Schuhe ausrastet, wütend wird oder sich zurückzieht. Was wir nicht sehen, ist, was es vorher schon alles ausgehalten hat: Druck in der Schule, Streit, Lärm, Überforderung, Müdigkeit oder Situationen, in denen es sich klein und hilflos gefühlt hat.Und dann reichen zu Hause manchmal die Schuhe, die noch angezogen werden sollen.Wenn wir nur versuchen, das Verhalten zu verändern, übersehen wir, was unser Kind uns damit zeigt. Wir müssen verstehen, was hinter seiner Reaktion steckt. Erst dann können wir erkennen, was es wirklich braucht und ihm helfen.Hast du bei deinem Kind schon einmal erst später verstanden, worum es eigentlich ging?Herzlichst, Maurice Janich Pädagoge & Visualisierungstherapeut @KraftDeinerGedankenYouTube | Facebook | Instagram | TikTok | Whatsapp
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
13 Sept, 05:32edited
Du magst die Natur nicht besonders, kannst mit Zelten nichts anfangen und hast auch nicht vor, campen zu gehen. Trotzdem musst du dir für jede Jahreszeit ein Zelt kaufen. Dazu ein Einmannzelt, eines für zwei, drei und vier Personen, verschiedene Schlafsäcke, Isomatten, Kocher und alles, was sonst noch dazugehört.Du fragst, wofür du das brauchst. Die Antwort lautet: „Vielleicht brauchst du es irgendwann.“ Also investierst du Zeit und Geld, während sich deine Wohnung mit Ausrüstung füllt, für die du keine Verwendung hast. Regelmäßig wird kontrolliert, ob alles vollständig ist. Fehlt etwas, musst du nachrüsten.In der Schule besteht die vorgeschriebene Ausstattung aus Lernstoff. Erwachsene legen fest, was Kinder bis zu welchem Zeitpunkt wissen müssen. In Prüfungen wird kontrolliert, ob sie es wiedergeben können. Wer das nicht schafft, soll mehr üben. So wird überprüft, welche
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
10 Sept, 10:18edited
Teil 3/3Genau da brauchen sie Erwachsene, die nicht nur auf das sichtbare Verhalten reagieren.Das ist etwas, das Eltern lernen können: nicht jedes Verhalten sofort zu stoppen oder zu korrigieren, sondern zu erkennen, dass es oft eine Funktion hat und auf etwas hinweist, das verstanden werden muss.Manchmal muss sich etwas in der Umgebung verändern. Manchmal braucht das Kind selbst Unterstützung im Umgang mit Angst oder Überforderung.Solange wir nur versuchen, das sichtbare Verhalten wegzubekommen, arbeiten wir möglicherweise am Symptom und nicht am eigentlichen Problem.Wenn sich zum Beispiel herausstellt, dass eine konkrete Situation im Sport der Auslöser ist, müsst ihr dort ansetzen. Wenn dagegen bereits der Gedanke an Schule insgesamt starke Angst auslöst, braucht es einen anderen Weg. Dann würde ich gemeinsam mit ihm und der Schule schauen, wie die Rückkehr so gestaltetTelegramKraftDeinerGedanken von Maurice JanichIch helfe Kindern und Eltern, sich selbst zu helfen. Mit der Kraft ihrer Gedanken. Coaching & Visualisierungstherapie für Eltern und Kinder. Hochsensibilität, Hochbegabung, Zwänge, Ängste, Schuldruck und Selbstzweifel
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
10 Sept, 10:18
Teil 2/3Besonders aufmerksam würde ich auf zwei Informationen schauen: Montage und Sporttage.Warum ist es ausgerechnet dann schlimmer?Beim Montag könnte der Übergang vom Wochenende zurück in die Schule eine Rolle spielen – oder bestimmte Stunden, Personen oder Anforderungen. Beim Sport kommen etwa Leistungsdruck, Mannschaftswahl, Hänseleien, Körperunsicherheit, die Umkleidesituation, Lehrer oder Konflikte mit anderen Kindern infrage.Das sind zunächst nur Möglichkeiten.Ich würde mit ihm in einem ruhigen Moment sprechen, nicht morgens unter Zeitdruck.Statt nur zu fragen: „Was ist denn in der Schule?“, würde ich konkreter werden:Wie ist es sonntagabends, wenn du an Montag denkst? Gibt es Tage, an denen es leichter ist? Welche Stunden sind okay und welche nicht? Wie sind die Pausen? Wie ist Sport? Wie ist es in der Umkleide? Gibt es jemanden, dem du aus dem Weg gehst? Gibt es
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
10 Sept, 10:18
Teil 1/3Ab sofort gibt es hier immer wieder „Deine Frage. Meine Antwort.“Dabei greife ich Fragen und Situationen auf, die viele Eltern beschäftigen, und teile dazu meine Gedanken und Einschätzungen.Wenn du möchtest, dass ich mir deine eigene konkrete Situation ausführlich anschaue und dir persönlich darauf antworte, kannst du mir deine Frage direkt über Telegram schicken.Damit du weißt, wie ausführlich ich darauf eingehe, hier ein Beispiel:Deine Frage:„Mein Sohn ist 10 und verweigert seit etwa sechs Wochen immer häufiger die Schule. Angefangen hat es nach den Sommerferien. Inzwischen klagt er schon sonntagabends über Bauchschmerzen und sagt morgens häufig, ihm sei schlecht.Besonders schlimm ist es montags und an Tagen, an denen er Sport hat. Er sagt nur, dass er nicht in die Schule will und dort alles scheiße sei. Wenn wir genauer nachfragen, blockt er ab.Morgens versuche
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
9 Sept, 11:22

KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
8 Sept, 04:57
Der Rat ist schnell gegeben. Ob du deinem Kind damit hilfst, bleibt offen.Du siehst dein Kind morgens weinen und weißt nicht mehr, ob du ihm noch zumuten kannst, zur Schule zu gehen. Gleichzeitig hast du Angst, dass es morgen noch schwieriger wird, wenn es heute zu Hause bleibt. Die Schule fordert Verlässlichkeit, jemand aus der Familie rät zu mehr Konsequenz. Du musst eine Entscheidung treffen, obwohl du selbst noch versuchst zu verstehen, was deinem Kind helfen würde.Vielleicht gehst du abends die Situation noch einmal durch. Warst du zu hart? Hast du etwas übersehen? Du möchtest deinem Kind vertrauen und fragst dich trotzdem, ob du seine Schwierigkeiten richtig einschätzt. Jeder neue Ratschlag bringt eine weitere Möglichkeit dazu, was du falsch machen könntest.„Du musst konsequent bleiben“, heißt es dann. Aber woran sollst du festhalten, wenn du selbst daran zweifelst, ob es
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
7 Sept, 13:36
Jetzt neu: Der KraftDeinerGedanken-BlogAuf meiner Website gibt es ab sofort auch einen Blog.Dort veröffentliche ich regelmäßig Beiträge rund um Kinder, Eltern, Schule, Psychologie und persönliche Entwicklung – und gehe bei vielen Themen tiefer in die Zusammenhänge, als das in einem kurzen Social-Media-Beitrag möglich ist.Wenn du also gerne tiefer liest, Zusammenhänge besser verstehen oder bestimmte Gedanken noch einmal in Ruhe nachlesen möchtest, schau gerne vorbei.Der Blog startet gerade erst und wird nach und nach weiter wachsen.💡 KraftDeinerGedanken.de/blogTeilen ausdrücklich gewünscht.Herzlichst, Maurice Janich Pädagoge & Visualisierungstherapeut @KraftDeineGedanken
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
6 Sept, 06:13edited
Seit einiger Zeit sagt dein Kind am Sonntagabend, dass es morgen nicht zur Schule möchte. Du fragst nach, verstehst aber noch nicht, was dahintersteckt. Vielleicht ist alles blöd, es hat Bauchweh oder will einfach nicht mehr hin.Du möchtest helfen, fühlst dich aber dafür verantwortlich, dass der Schulbesuch klappt. Vielleicht suchst du schon nach einem Argument, während dein Kind noch antwortet. Es erzählt, warum es nicht mehr hinwill, und du erklärst, warum es trotzdem muss. So wird aus dem Versuch, dein Kind zu verstehen, eine Auseinandersetzung darüber, ob seine Gründe ausreichen.Die Arbeitswelt erwartet, dass du verfügbar bist. Die Schule erwartet, dass dein Kind erscheint. Beides sollst du als Mutter oder Vater organisieren. Wenn dein Kind diesen Alltag nicht mehr bewältigt, wird daraus euer Familienproblem. Du sollst eine Lösung finden, mit der alles weiterlaufen kann wie
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
3 Sept, 05:40edited
Im letzten Post (https://www.facebook.com/share/p/14osZT8mohf/?mibextid=wwXIfr) habe ich darüber geschrieben, dass wir immer häufiger das Kind an die Bedingungen anpassen, statt die Bedingungen zu verändern. An der Schulbegleitung lässt sich ziemlich deutlich erkennen, wie das aussieht.Wenn ein Kind im Unterricht immer wieder überfordert ist, Übergänge kaum bewältigt oder in bestimmten Situationen nicht mehr weiterweiß, bekommt es eine Schulbegleitung. Sie erkennt, wann das Kind eine Pause braucht, unterstützt es in schwierigen Momenten und sorgt dafür, dass es weiter am Unterricht teilnehmen kann.Und irgendwann gilt diese Unterstützung als Lösung.Natürlich kann eine gute Schulbegleitung einem Kind enorm helfen. Sie kann schützen, entlasten und dafür sorgen, dass ein belastender Schultag überhaupt noch zu bewältigen ist. Für manche Kinder ist sie unter den bestehenden Bedingungen
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
2 Sept, 13:01
Auf meiner Website gibt es jetzt eine neue Seite mit Fallbeispielen aus meiner Arbeit.Dort berichten Kinder und Eltern selbst, wie sehr Ängste und Rückzug, Zwänge und Kontrolle, Schuldruck und Erschöpfung oder Selbstzweifel und Wutanfälle ihr Leben bestimmt haben – und wie stark sich ihre Lebenssituation im Laufe unserer gemeinsamen Arbeit verändert hat.Ich bekomme immer wieder von Eltern die Rückmeldung, dass ihnen diese Interviews geholfen haben, weil sie sich darin wiedererkannt oder Zusammenhänge plötzlich besser verstanden haben.Die Seite wird weiter wachsen. Neue Fälle kommen nach und nach dazu.Teilen ausdrücklich gewünscht: 💡 KraftDeinerGedanken.de/fallbeispieleHerzlichst, Maurice Janich Pädagoge & Visualisierungstherapeut @KraftDeinerGedankenYouTube | Facebook | Instagram | TikTok | Whatsapp
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
30 Aug, 05:31edited
Teil 2/2 – Die FolgenAus dem Kind, das gelernt hat, trotz Erschöpfung weiterzumachen, wird häufig ein Erwachsener, der die eigenen Grenzen übergeht, Ja sagt, obwohl er Nein meint, sich schuldig fühlt, wenn er Erwartungen nicht erfüllt, und seinen Wert daran misst, wie viel er leistet und wie gut er funktioniert.Ich weiß, was jetzt kommt:„Kinder müssen auch mal lernen, etwas auszuhalten.“ „Das Leben ist schließlich kein Wunschkonzert.“ „Wir mussten da früher auch durch und aus uns ist auch etwas geworden.“Dann frag dich einmal selbst:- Kannst du dich ausruhen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen?- Kannst du Nein sagen, ohne dich anschließend erklären oder rechtfertigen zu müssen?- Wie gehst du mit dir um, wenn du einen Fehler machst oder etwas nicht schaffst?- Wie schnell zweifelst du an dir, wenn jemand mit dir unzufrieden ist?
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
30 Aug, 05:31
Teil 1/2 – Der WiderspruchSeit 1. August haben Erstklässler einen Rechtsanspruch auf bis zu acht Stunden Ganztagsbetreuung an fünf Tagen in der Woche.Familien wird das als Fortschritt verkauft: Eltern können arbeiten, während ihre Kinder länger betreut werden. Aber genau darin steckt ein Widerspruch, über den kaum gesprochen wird.Für viele Familien ist ein zweites Einkommen längst Teil ihrer wirtschaftlichen Realität. Also arbeiten beide Eltern – und die gesellschaftliche Antwort darauf lautet: mehr Betreuung.Damit lösen wir vermeintlich ein Problem der Erwachsenenwelt. Tatsächlich lösen wir vor allem ein Problem unserer Arbeitsgesellschaft: Wie können beide Eltern möglichst lange arbeiten, während ihre Kinder in dieser Zeit betreut werden?Das ist nicht einmal nur Interpretation. Die Bundesregierung begründet den Ausbau der Ganztagsbetreuung ausdrücklich auch damit,
KraftDeinerGedanken von Maurice Janich
27 Aug, 04:52
Eine Neunjährige saß vor mir und sagte: „Ich bin faul.“Ich fragte sie: „Woran merkst du das?“„Bei den Hausaufgaben. Ich trödele immer und will sie nicht machen.“Also fragte ich: „Was machst du denn gerne, wenn du keine Schule hast?“Sie erzählte mir vom Malen, Basteln und Reiten.„Und wie lange kannst du dich damit beschäftigen?“„Manchmal stundenlang.“„Muss dich jemand daran erinnern oder dich dazu bringen?“Sie schaute mich an.
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