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Miriams wilde Essecke
21 Sept, 07:17
In der modernen Homöopathie und Phytotherapie wird das Alpenveilchen (oft unter dem lateinischen Namen Cyclamen) vor allem bei folgenden Beschwerden eingesetzt:Es hilft bei Kopfschmerzen und Migräne, besonders wohl bei einseitigen Kopfschmerzen, die oft von Augenflimmern oder Sehstörungen begleitet werden.Auch gegen Schwindel, vor allem bei Drehschwindel, kann man es anwenden.In der Frauenheilkunde spielt das Alpenveilchen auch eine Rolle bei Regelunregelmäßigkeiten, prämenstruellem Syndrom (PMS), schmerzhafter Monatsblutung sowie Beschwerden wie Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten.Hierfür ist es oft in pflanzlichen Kombinationspräparaten, wie zum Beispiel Mastodynon, enthalten.Mastodynon enthält eine Kombination aus Mönchspfeffer, Alpenveilchen, Tigerlilie, Ignatiusbohne, blauem Hahnenfuß und Schwertlilie, wirkt damit regulierend in das hormonelle Ungleichgewicht
Miriams wilde Essecke
21 Sept, 07:17
Man findet Alpenveilchen in felsigen Buchenmischwäldern, an Bergabhängen oder an schattigen Waldrändern ohne Staunässe, die die Knollen nicht vertragen.Alpenveilchen gehören zu den Primelgewächsen und werden nur 10 bis 15 Zentimeter hoch.Sie sind in allen Teilen giftig.Besonders die Wurzelknolle enthält unverträgliche Triterpensaponine, insbesondere den Wirkstoff Cyclamin.Beim Verzehr von geringen Mengen (etwa 0,2 bis 0,3 Gramm der Knolle) kommt es bei Mensch und Tier bereits zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall.Große Mengen können Schwindel, Krämpfe und Lähmungen bis zum Tod auslösen.Daher darf das Alpenveilchen zu Heilzwecken nicht roh oder unverdünnt eingenommen werden und eine Anwendung wird ausschließlich in stark verdünnter Form (zum Beispiel in der Homöopathie oder in Fertigpräparaten) empfohlen.
Miriams wilde Essecke
21 Sept, 07:17
Das habe ich auch noch nie gesehen: ein wildes Alpenveilchen im Siebengebirge!Es gibt zwei Arten, die in der Natur vorkommen: das Echte Alpenveilchen (in der Zeichnung Nummer 2) und das Herbst-Alpenveilchen (Nummer 2a), auch Efeublättriges Alpenveilchen genannt.Beide Arten blühen im Herbst. Erst nach oder während der späten Blühphase wachsen die Blätter. Sie bleiben den ganzen Winter über grün und überstehen auch Frost.Im April zieht die Pflanze das Laub ein und pausiert unterirdisch als Speicherknolle über den Sommer.In diesem Fall ist es das Herbst-Alpenveilchen, das von August bis November in zartem Rosa oder Weiß blühen kann.Der Blütenschlund ist fünfkantig und die efeuähnlichen Blätter schmuckvoll silbern gezeichnet.Wilde Alpenveilchen wachsen bevorzugt im Halbschatten bis Schatten, gern unter lichten Laubäumen oder Sträuchern, die eine schützende Schicht aus Laubmulch
Miriams wilde Essecke
18 Sept, 09:11

Miriams wilde Essecke
18 Sept, 09:11
So sieht pure Freude aus...🫧
Miriams wilde Essecke
17 Sept, 08:28
Die Stoffe der Wilden Karde töten Borrelien oder andere Krankheitserreger nicht ab, sondern schaffen ein Milieu, in dem sie nicht leben möchten.In Verbindung mit Einjährigem Beifuß (Artemisia annua) hat Wilde Karde dabei wohl eine besonders gute Wirkung. Es ist also empfehlenswert, beide Pflanzen zur Behandlung gemeinsam anzuwenden.Die ausgestochenen Wurzeln wasche ich mit ein paar Blättern gut aber sanft, zerschneide sie, wasche nochmals in einem Sieb, trockne sie mit Küchenpapier und gebe sie in ein luftdicht verschließbares Glas.Aufgefüllt mit 40-prozentigem Alkohol (Doppelkorn) bleiben sie an einem hellen Ort ohne direktes Sonnenlicht unter täglichem Schwenken bei mir für mindestens acht Wochen.Durch einen (Tee)Filter oder eine Lage Küchenpapier abgeseiht kann die Tinktur dann verwendet werden.
Miriams wilde Essecke
17 Sept, 08:28
Generell wirkt die Wurzel der Wilden Karde reinigend und entgiftend, zusammenziehend, verdauungsfördernd, leicht harntreibend, antibakteriell und das Immunsystem stärkend.Wilde Karde wird daher zur Unterstützung des Magen-Darm-Trakts, von Leber, Galle und dem Immunsystem eingesetzt.Zusätzlich hilft sie bei der Heilung der Haut, bei Ekzemen und Geschwüren. Auch bei Krebserkrankungen kann sie unterstützend wirken.Man kann Kardenwurzel getrocknet als Tee trinken oder eine Tinktur ansetzen und einnehmen. Auch äußerlich kann man beides einsetzen.Mit der Urtinktur der Kardenwurzel (Dipsacus fullonum, nicht Carduus, das ist Mariendistel) können Borrelioseerkrankungen im Vorfeld verhindert und auch behandelt werden.
Miriams wilde Essecke
17 Sept, 08:28
In diesem Jahr ernte ich die Wurzeln der wilden Karde zum Ausklang des Sommers und nicht im Frühjahr.Wo ihre großen wehrhaften Fruchtstände stehen, kann man zu ihren Füßen nach den grundständigen Blattrosetten Ausschau halten, die die zweijährige Pflanze im ersten Jahr bildet.Auch sie tragen stachelartige Fortsätze auf den Blättern und die Blattader auf der Unterseite wirkt wie ein kleiner Drachenrücken.Ich ernte die Wurzeln, indem ich die Pflanze möglichst tief aussteche. Nach einem Regen mit nassem Boden ist es leichter.Blätter und Wurzeln der Wilden Karde können zwar roh, gekocht oder getrocknet verwendet werden, sind aber sehr bitter.Als Heilpflanze enthält die Wurzel der Karde das Glykosid Skabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindungen, organische Säuren, Glukoside und Saponine, die eine antibakterielle, entgiftende, blutreinigende, harn-, galle- und schweißtreibende Wirkung
Miriams wilde Essecke
14 Sept, 06:37
Artemisia annua besitzt eine auffallend hohe Fähigkeit, freie Radikale im Körper einzufangen und somit antioxidativ zu wirken. So kann er auch bei degenerativen Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose helfen.Auch das Öl (ebenfalls aus den oberirdischen Teilen der knospenden Pflanze im Spätsommer angesetzt) ist sehr wirkungsvoll.Es ist äußerlich anwendbar und kann helfen gegen Dermatitis, Fußpilz, Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne, Rosacea, Ekzemen, Analfissuren, Hämorrhoiden, Apthen, Hautinfektionen, Hautpilz und Juckreiz, zum Beispiel nach Insektenstichen.Es gab wohl auch bereits positive Rückmeldungen bei weißem Hautkrebs.
Miriams wilde Essecke
14 Sept, 06:37
Das Zusammenspiel seiner Inhaltsstoffe macht Einjährigen Beifuß ( unten links auch in Blüte) so wirksam:Neben Artemisinin über 600 gesundheitlich bedeutsame Wirkstoffe, unter anderem Flavonoide, Menthol, Cumarin, Thymol, Beta-Sitosterol und ätherische Öle.Er unterstützt die körpereigene Heilung, wirkt antiviral und antimikrobiell.Die enthaltenen Bitterstoffe unterstützen die Arbeit der Gallenblase, Leber und der Bauchspeicheldrüse.Einjähriger Beifuß kann daher ziemlich universell eingesetzt werden bei Magenkrämpfen, Blähungen und Durchfall, Menstruationsbeschwerden, Diabetes und auch bei grippalen Infekten, HIV, SARS, Eppstein-Barr-Virus, Pfeifferschem Drüsenfieber, Borreliose und Gelbfieber, Malaria, Parasiten und Pilzbefall.
Miriams wilde Essecke
14 Sept, 06:37
Der Einjährige Beifuß (Artemisia annua) ist erntereif. Aus den Samen vom Vorjahr gezogen. Noch vor der Blüte, im Knospenstadium, soll man ihn verarbeiten.Er ist wirklich ein Wunderwerk der Natur, kann Antibiotikum ersetzen, Erkältungen und Entzündungen heilen helfen und auch den Körper entgiften.Ich nutze ihn vorwiegend als Tinktur, weil sie wirkungsvoller (und weniger bitter) ist als der Tee.Allerdings darf man die Einnahme wirklich vorsichtig dosieren und langsam steigern, da es durch zu schnelle Entgiftung auch zu Magen-Darm- und Haut-Reaktionen kommen kann.Lieber mit weniger Tropfen in den Mund oder verdünnt anfangen und dann, bei Bedarf, langsam steigern. 10 bis zu 50 Tropfen täglich sind empfohlen.Einjähriger Beifuß (Artemisia annua) wird wegen seiner hohen Wirksamkeit auch Pflanze der Hoffnung genannt.
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